Bericht: F1 neue Motorregeln ab 2016

F1 steuert nun mit Hochdruck auf eine weitere neue Motorenregelung zu.
Am Donnerstag bei einem Genfer Treffen der Strategiegruppe, Bernie Ecclestone vorgeschlagen, die aktuellen Turbo-V6-Regeln abzuschaffen.
Michael Schmidt von der angesehenen deutschen Fachzeitschrift Auto Motor und Sport sagte, dass sein Vorschlag zwar kein „endgültiges Ergebnis“ erbracht habe, der Sport aber nun auf ein völlig neues Reglement für 2016 zusteuere.
„Die Motoren sollen lauter, leistungsstärker und günstiger werden“, sagte Schmidt am Freitag.
„Das Ziel sind 1000 PS und Kosten von 10 Millionen Euro pro Team. Eine Expertengruppe muss bis Ende Januar Ergebnisse (zum Vorschlag) vorlegen“, fügte er hinzu.
Es ist jedoch jetzt zu spät, wesentliche Änderungen an den Regeln für 2015 vorzunehmen, die fast identisch mit der Turbo-V6-Formel sein werden, mit der Mercedes in diesem Jahr souverän um den Titel fuhr.
Allerdings hat Genf für 2015 ein oder zwei Regeländerungen vorgenommen.
Als Korea kürzlich überraschend in den Zeitplan für 2015 aufgenommen wurde, hieß es, Ecclestone habe dies lediglich als Trick getan, um jedem Fahrer einen zusätzlichen Motor für die gesamte nächste Saison zur Verfügung zu stellen.
Doch am Donnerstag wurde diese Lücke geschlossen und – unabhängig davon, ob im nächsten Jahr letztendlich 20 oder 21 Rennen ausgetragen werden – jeder Fahrer ist für die Saison 4 wie ursprünglich vorgesehen auf nur 2015 Motoren beschränkt.
Schmdit sagte, die Änderung sei vorgenommen worden, weil der zusätzliche Motor die bereits angeschlagenen Teams bis zu 800,000 Euro zusätzlich gekostet hätte.














