Kalle Rovanpera verfolgt F1 Trotz erheblicher Gehaltskürzung den Traum vom Verwirklichungstag verwirklichen

3. Dez. - Kalle Rovanpera hat einen drastischen Gehaltsverzicht akzeptiert, da er vom Rallyesport in den Formelsport wechselt - sein Manager bestätigte, dass das Grundgehalt im nächsten Jahr im Vergleich zu seinen Einnahmen aus der Rallye-Weltmeisterschaft nur noch "rein formal" sein wird.
Laut Ilta-Sanomat verdiente der 25-Jährige während der gerade abgeschlossenen WRC-Saison rund 6 Millionen Euro an Gehalt von Toyota – was ihn zu einem der bestbezahlten Fahrer im Rallyesport macht.
Manager Timo Jouhki wollte die genaue Zahl nicht bestätigen, bestritt aber nicht das Ausmaß.
„Ich kann die Details des Vertrags nicht kommentieren“, sagte er. „Die Jahresgehälter der besten Fahrer in der Weltmeisterschaft liegen im Millionenbereich.“
Rovanpera wird 2026 in der japanischen Super Formula an den Start gehen, mit dem Ziel, 2027 in die Formel 2 aufzusteigen – ein Weg, den Toyota wählt, um zu beurteilen, ob der zweimalige Rallye-Champion den Sprung in die Formel 1 schaffen kann.
Jouhki bestätigte, dass der Wechsel mit einem deutlichen Gehaltsverlust einhergeht. „Kalles tatsächliches Gehalt wird deutlich sinken, das ist sicher“, räumte er ein.
„Kalle wird in der nächsten Saison von Toyota nur eine geringe formale Entschädigung erhalten, sein tatsächliches Gehalt stammt aber von Sponsoren.“
Red Bull bleibt sein prominentester Geldgeber, und alle anderen wichtigen Sponsoren bleiben Berichten zufolge an Bord.
„Kalle wird in der nächsten Saison auch beträchtliche Einnahmen aus diesen Sponsoringverträgen erzielen. Und Toyota übernimmt alle Kosten, die mit seinem Rennsport verbunden sind“, fügte Jouhki hinzu.
Der Manager warnte davor, dass die Erwartungen realistisch sein müssten, und merkte an, dass Rovanperas Rennerfahrung „sehr begrenzt“ sei.
„Prinzipiell kann Kalle schon in der nächsten Saison gute Leistungen bringen, aber es geht nicht nur um grundlegende Fahrkünste“, sagte er und betonte die große körperliche Umstellung, die vor ihm liege.
„Auf der Rennstrecke sind die G-Kräfte um ein Vielfaches stärker, besonders beim Anbremsen von Kurven. Und in der Formel 2 ist das Fahren auch eine enorme Belastung für die Arme.“
Rovanpera hat sich bereits sechs Monate lang mit spezialisiertem Coaching vorbereitet – einschließlich eines F1 Trainer – neben begrenzten Test- und Simulatorarbeiten. Er wird Anfang Dezember an weiteren F2-Rennen teilnehmen.
Toyota, so Jouhki, nehme die Bewertung seines Potenzials im Formelsport sehr ernst.
„Toyota hat ein großes Interesse daran, Kalles Potenzial auf der Rennstrecke zu testen, die durch die Super Formula und die Formel 2 führt“, sagte er.
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Jouhki verwies außerdem auf Vertragsbedingungen, die ihm bereits jetzt die Offenlegung untersagen.