Die F1-Autos wurden letzte Woche enthüllt, sodass wir die Gelegenheit hatten, zu sehen, was die Teams in der Nebensaison vorhatten. Da die neuen Vorschriften wieder in vollem Umfang in Kraft treten, ist es immer interessant zu sehen, wie jedes Team diese Änderungen angeht und versucht, sich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Während einige Teams eine ähnliche Designphilosophie aus den Vorjahren beibehalten haben, haben andere ihre Herangehensweise in einigen Bereichen völlig geändert, in der Hoffnung, auf der Strecke mehr Geschwindigkeit zu erreichen. Sehen wir uns an, was die neuesten Designtrends für 2024 sind und wie sie sich auf die kommende Saison auswirken werden.

Die bisher bemerkenswertesten Trends

Während sich die meisten Teams eher für die Evolutionsphilosophie als für die Revolution entschieden haben, gibt es einige bemerkenswerte Änderungen im Design der F1-Autos für die Saison 2024. Red Bull bleibt an der Spitze der Innovation, aber einige interessante Änderungen kommen auch von anderen Teams. Vor allem der legendäre Ferrari, der viele beeinflusst hat Rennthementitel und Teams innerhalb des Sports selbst, hat Mängel am 2023-Auto eingestanden und umfangreiche Verbesserungen der Aerodynamik angekündigt, in der Hoffnung, sich von den schlechten Leistungen in der vergangenen Saison zu erholen.

Der (unsichtbare) Miniflügel

Die neueste Innovation von McLaren blieb bei der diesjährigen Markteinführung verborgen. Den Leuten ist es dank eines schlechten Photoshop-Auftrags an der Seite des Autos aufgefallen. Der Mini-Wing ist am vorderen Ende des Seitenkastens positioniert und trägt ebenso zur Verbesserung der Aerodynamik bei wie der Frontflügel, der trotz starker Regulierung weiterhin ein zentraler Entwicklungsbereich bleibt. Auch die Aufhängungen und der Boden wurden mit Photoshop bearbeitet, was die Leute dazu brachte, darüber zu reden, was McLaren sonst noch verheimlichte. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich diese Verbesserungen auf die Leistung des Autos auswirken werden, aber wenn man bedenkt, dass McLaren versucht hat, sie zu verbergen, sind sie zuversichtlich, dass sie dadurch einen Vorteil auf der Strecke haben werden.

Aktualisierte Chassisform

Nach dem, was auf der Fahrzeugpräsentation zu sehen war, Red Bull hat für diese Saison eine stärkere V-Form. Der Trend begann letztes Jahr, als wir im Vergleich zu 2022 einen stärkeren V-förmigen Rumpf bemerkten. Dies könnte den Luftstrom verbessern und Modifikationen am Unterboden ermöglichen. Es ist möglich, dass auch weitere Teams diesem Trend folgen. Dies ist jedoch keine drastische Änderung und könnte lediglich eine kleine Optimierung zur Verbesserung der Leistung sein.

Geformte Seitenkästen

Sidepods stehen für Teams immer im Fokus, und dieses Jahr bildet da keine Ausnahme. Der Trend scheint zu stärker geformten Seitenkästen zu gehen, mit dem Ziel, den Luftstrom um das Auto herum zu verbessern und den Luftwiderstand zu verringern. Mit der Einführung eines schlankeren Designs im Vergleich zum Vorjahresmodell hat Mercedes bereits einen Schritt in diese Richtung gemacht. Allen voran, Haas hat sein neuestes Auto mit einigen Verbesserungen gegenüber seinem Vorgänger vorgestellt, darunter aufwendiger gestaltete Seitenkästen. Mit diesen Modifikationen sieht das Auto wie die aufgewerteten McLaren-Modelle der letzten Saison aus. Haas hofft, dass diese Verbesserungen dazu beitragen werden, nach zuvor enttäuschenden Saisons bessere Ergebnisse zu erzielen. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich das Auto auf der Strecke schlägt und ob es in diesem Jahr seine Gesamtwertung verbessern kann.

Cockpitposition

Letzte Saison beschwerte sich Lewis Hamilton über die Sitzposition und argumentierte, er sitze zu weit vorne. Das Problem lag im „Zero Side Pod“-Design, das die Ingenieure dazu zwang, die Sitze nach vorne zu verlegen. Da der Zero-Side-Pod abgeschafft wird, könnte es sein, dass sich die Sitzposition für Mercedes und andere Teams zurückbewegt. Die Sitzposition ist für das Fahrgefühl des Fahrers wichtiger als man denkt. Wenn Sie zu weit vorne sitzen, kann dies dazu führen, dass Sie das Gefühl für das Heck des Autos verlieren.

Einrichtung und Konfiguration der Aufhängung

Die Debatte über Pushrod- vs. Pullrod-Aufhängungskonfigurationen wird immer intensiver, da die Teams nicht nur die mechanischen Vor- und Nachteile abwägen, sondern auch die aerodynamischen Vorteile, die sie mit sich bringen. Red Bull und McLaren haben einzigartige Ansätze entwickelt, die als Maßstab für andere Teams dienen könnten, die ihr Luftstrommanagement verfeinern und ihre Diffusoreffizienz verbessern möchten.

Vorschriften und Regeländerungen für 2024

Abschließend sind noch einige Regulierungs- und Regeländerungen für 2024 zu erwähnen. Erstens wurde die Höchststrafe für Regelverstöße deutlich erhöht. Bisher 250,000 €, wurde auf 1 Million € geändert. Das Sprint-Qualifying wird auf Freitag verschoben, das Sprint-Rennen findet am Samstag vor dem Grand-Prix-Qualifying statt. Die 2022er Autos dürfen nun am TPC-Programm teilnehmen. Darüber hinaus können Teams ihre aktuellen Autos in diesem Jahr zweimal zu Werbeveranstaltungen einsetzen.


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