Jun.20 - Mick Schumacher „verdient“ es, eine zweite Chance in der Formel 1 zu bekommen.

Das behauptet Jean Todt, der ehemalige Ferrari Chef und Ex-FIA Präsident, der weiterhin ein enger persönlicher Freund der Familie von Michael Schumacher ist.

Der 25-jährige Mick verlor seinen Rennsitz bei Haas nach 2022, nachdem er längere Zeit vom damaligen Teamchef Gunther Steiner kritisiert worden war.

Der Deutsche ist jetzt ein Mercedes Ersatzfahrer und Teil des Alpine-Langstrecken-Weltmeisterschaftsteams.

"Ein Comeback (in der Formel 1) wird nicht einfach", sagte Todt der Sport Bild, "auch weil er bei der Haas.

„Natürlich gab es eine Reihe von Vorfällen, die er selbst verursacht hat, aber der Druck, der auf seinen Schultern lastete, war ungerecht“, behauptet der 78-jährige Franzose.

"Ich weiß aus meiner Zeit als Teamchef: Wenn es einem Fahrer nicht gut geht, kann die Leistung erheblich leiden."

Todt gibt zu, dass Micks berühmter Nachname auch zu einer Belastung wurde, insbesondere da sein Vater Michael ihn in der Anfangsphase seiner F1-Karriere nicht unterstützen konnte.

"Es ist kein Geheimnis, dass ich die Familie Schumacher liebe, einschließlich Mick", sagte Todt. "Viele Leute denken, sein Nachname sei ein Vorteil, aber er hat sich zu einem großen Nachteil entwickelt."

"Die Erwartungen waren himmelhoch und das Auto war nicht konkurrenzfähig. Er konnte nie wirklich zeigen, was in ihm steckt."

Auf die Abwesenheit des angeschlagenen siebenfachen Weltmeisters Michael Schumacher antwortete Todt: „Wir wissen nicht, wie die Entwicklung in diesem Fall verlaufen wäre.“

„Aber Mick muss nur selbst wieder ein Formel-1-Fahrer werden. Er ist gut. Das müssen die Teamchefs sehen und sich trauen, ihn ins Auto zu setzen.“

„Ich möchte, dass er seine Träume verwirklicht, und ich bin überzeugt, dass er einen Platz in der Formel 1 verdient. Mick ist besser als die Hälfte der Formel-1-Fahrer.“

„Ob er zu den drei oder vier besten Fahrern gehört, weiß ich nicht.“

Während der hektischen „Silly Season“ 2025 wurde Schumacher bisher nur ernsthaft mit dem strauchelnden F1-Team von Alpine in Verbindung gebracht, die meisten Insider gehen jedoch davon aus, dass er nur eine Außenseiterchance auf einen Rennsitz hat.

"Vielleicht ist Mick zu nett", mutmaßt Todt. "Er ist ein sehr freundlicher junger Mann mit guten Manieren. In der Formel 1 muss man allerdings seine Ellenbogen einsetzen."


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