30. Juni – Berichten zufolge sind einige von Ferraris Formel-1-Rivalen über das in Maranello ansässige Team verärgert.

Laut Auto Motor und Sport (Deutschland) und der Schweizer Zeitung Blick sind die ungenannten Konkurrenzteams damit unzufrieden Ferrari hat wohl die Regeln missbraucht, um aktuelle Auto-Upgrades zu testen.

Ein Update wurde während Pirellis Reifentest nach dem GP von Spanien durchgeführt, während Berichten zufolge letzte Woche an einem „Drehtag“ auf Ferraris privater Teststrecke in Fiorano ein neuer Frontflügel und ein neuer Boden getestet wurden.

„Beides steht nicht im direkten Widerspruch zum Reglement“, sagte Auto Motor und Sport-Korrespondent Michael Schmidt, „aber man sieht, dass gegen den Geist des Reglements verstoßen wurde.“

Der erfahrene F1-Journalist Roger Benoit ging noch einen Schritt weiter und titelte seinen Blick-Artikel zu diesem Thema mit: „Hat Ferrari an einem Drehtag mit neuen Teilen geschummelt?“

Carlos Sainz verteidigte sein Team.

„Wir haben Reifen getestet (in Barcelona), die ohne Heizdecken verwendet werden“, sagte der Spanier. „Ich glaube nicht, dass wir daraus viel lernen können.“

„Es gibt immer Dinge, die man fahrerisch ausprobieren kann, aber es ist nicht so, dass man wirklich etwas testen oder etwas für das Rennwochenende vorbereiten kann.“

Was die FIA ​​anbelangt, kommentierte Einsitzer-Direktor Nikolas Tombazis: „Ein Vergleichstest verschiedener Versionen (von Teilen) wäre nicht zulässig.“

Schmidt wies jedoch darauf hin, dass kein Ferrari-Konkurrent eine Beschwerde eingereicht habe und die FIA ​​den Fall derzeit nicht untersuche.

Benoit fügte hinzu: „Die FIA ​​soll diesbezüglich entspannt sein, da Ferrari behauptet, sie hätten während des Drehtages keine Teile ausgetauscht. Sie sind also einfach mit den neuen Teilen gefahren.“


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