27. Februar – Die Formel 1 will Lücken in den Regeln zur Budgetobergrenze schließen – allerdings nur rechtzeitig für 2026.

Es wurde erwartet, dass die Teams durch die Begrenzung der Ausgaben kleiner werden würden. Aber das Gegenteil ist eingetreten, und die Anzahl der Spitzenteams ist von der bereits alarmierenden Personalzahl von bis zu 1000 Personen sogar noch angestiegen.

„Die Top-Teams beschäftigen jetzt 1,500 Leute ohne die Motorenabteilung“, sagte ein Teamchef gegenüber der deutschen Auto Motor und Sport.

Die steigenden Zahlen sind auf eine Lücke zurückzuführen, durch die nun einige Vollzeitbeschäftigte in Teilzeitkräfte umgewandelt werden – weil dann nur noch ein Teil ihres Einkommens angerechnet werden muss.

Zu einem weiteren Schlupfloch bemerkte das Magazin: „Plötzlich bauen Formel-1-Teams Fahrräder und Boote.“

Um die immer größer werdende Personallücke zu schließen, wird den Vorschriften von 2026 eine feste Regel hinzugefügt, die vorsieht, dass 100 Prozent des Gehalts jedes Mitarbeiters auf die Obergrenze angerechnet werden.

„Das ist ein echter Schritt zu mehr Gerechtigkeit“, Williams Chef James Vowles sagt.

Aber es gibt auch andere Schlupflöcher – vor allem die Versetzung von Mitarbeitern zwischen zwei Partnerteams Red Bull Racing und das neu umbenannte RB-Team.

RB-Teamchef Laurent Mekies bestreitet jegliches Fehlverhalten. „Einzelne Arbeitsverbote haben wir in Absprache mit dem vereinbart FIA," er bestand darauf.

FIA-Sportchef Nikolas Tombazis bestätigt: „Der Wechsel von einem großen Team zu einem kleinen Team dauert (für einen Mitarbeiter) drei Monate, umgekehrt sind es sechs Monate.“

Diese Vereinbarungen zwischen „befreundeten Teams“ mögen Red Bull und RB beinhalten jedoch freiwillige Vereinbarungen. Tombazis antwortete: „Sollte ein solcher Wechsel zwischen zwei befreundeten Mannschaften stattfinden, werden wir uns das besonders genau anschauen.“

„In jedem Fall ist ein schnelles Hin- und Herwechseln zwischen zwei Rennställen verboten.“


✅ Sehen Sie sich weitere Beiträge mit verwandten Themen an:

Was ist deine Meinung zu F1-Fans?

E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind MIT * gekennzeichnet. *

Bitte folgen Sie unseren Richtlinien für das Kommentieren.